»kaffeekränzchen.«





»kaffeekränzchen.«

fotografie. hier & jetzt. liebe. zukunft.


die beste methode, das leben angenehm zu
verbringen ist, guten kaffee zu trinken.
und wenn man keinen haben kann, so soll man
versuchen, so heiter und gelassen zu
sein, als hätte man guten kaffee getrunken.
(jonathan swift)




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relaunch.

für alle treuen leserherzen.

 

dieser blog hat seine zeit erreicht. leider. schwerenherzens. dafür alles neu bei blogspot.

 

auch sehr schön. versprochen. und vor allem wieder ein wenig aktiver und alles neu.

 

byebye.

23.1.11 18:21


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hostage of love.

super...nachdem ich gerade eine halbe stunde lang einen poetischen hirn-erguss vom feinsen hatte, komme ich auf eine taste und alles ist einfach so fort. ich liebe das internet. erste regel für das kommende jahr: schreibe deine blogs nur im textprogramm, nicht im browser.

beflügelt von toller musik von yoav (danke herrn ken b.) und anlässlich des erneuten jahreswechsels schreibe ich (nun ja bereits zum 2ten mal) ein paar zeilen nieder. für die nachwelt oder wen auch immer dieser verstörten, unemotionalen und konservativen welt, wo beziehung, auto und arbeit das einzige ist...)



2o1o.

dieses jahr war ein äußerst spannendes (was ich jetzt nicht nur sage weil mir nichts besseres einfällt)... nein es war toll. ich habe so viel tolles erlebt.

dabei beraumt sich der arbeitsstellenwechsel wahrscheinlich schon mal 60prozent alleine für sich ein. ich habe vieles gelernt. aber damit meine ich nicht nur praxiserfahrung. sondern vor allem habe ich KENNEN gerlernt. menschen. wie sie sich individueller, unterschiedlicher, chaotischer, freakiger, gesammelt auf einem haufen der sich "arbeit" nennt, nicht finden lassen. ich danke diesen menschen (herrn ken b., herrn sch., frau p., herrn k. & b.), ohne, dass sie jetzt direkt ihren beitrag hinzugefügt haben. aber ich durfte & darf aufgehen, ich als mensch darf ich sein & vor allem zeigen was ich kann. dieser lebenswechsel hat mich ein großes stück voran gebracht und ich freue mich wahnsinnig auch die zukünftigen monate, jahre, ... außerhalb des azubi-daseins hier verbringen zu dürfen. gern solange bis ich vielleicht eines tages meinen eigenen kleinen traum erfüllen kann.

darüberhinaus hat mich dieses jahr sehr viel weiter gebracht. auch  durch den sommer mit meinen freunden. die frage ist immer ob diese freundschaften halten. aber dieses jahr habe ich sie einfach mitgenommen auch wenn man sie vielleicht leider nicht halten kann. ich danke meinen mädls für das klasse jahr. ich hab euch lieben gelernt. ihr habt soviel frische und freude in mein leben gebracht, das is unglaublich. auch wenn ich euch das nicht immer zurück geben konnte. danke für diesen tollen sommer & einen herzallerliebsten gruß an frau k. die gerade milde 10 grad in rennes, frankreich genießt. ich vermisse dich doch ziemlich. ich denke gern an unsere nacht der nächte (oder soll ich morgen der morgende sagen) im sucide circus zurück. spektakulär. einmalig & nur mit euch.

auch kam der heiße wm-sommer dazu. es war ein kunterbuntes treiben, die wochen. ich habe wahrscheinlich sehr viel geld und energie da hinein fließen lassen, aber es hat soviel spaß gemacht mit meinen jungs. leider hat sich dieser jahrelange kontakt gelöst, aber auch wenn ihr es nicht glaubt, im herzen seid ihr bei mir. aber dazu an anderer stelle.

an weiterer stelle sei mein toller fuerteventura-urlaub im september genannt, den ich mit den beiden liebsten menschen genießen durfte. familienurlaub rockt meine feunde! einmal mehr durfte ich kennenlernen, dass eltern doch das größe geschenk sind das man erhalten kann. ihr zwei herzen seid mir eh die liebsten. ich danke euch. wir haben soviel gesehen & erlebt. das heineken oder alternativ das "san miguel" mittags um 12 durfte nie fehlen. dafür liebe ich euch doch. danke dass ihr den 2ten urlaub in folge mit eurer nun erwachsenen tochter über die bühne gebracht habt. ich liebe euch (auch mit euren ganzen macken)...

dann ging es in richtung des letzen drittel des jahres. richtig eingelebt im neuen arbeitsumfeld. und nun endlich als monatelanger single richtig eingelebt in berlin. die partyfotografiererei in den ganzen high-heels-tussen diskos langsam satt, nun auch eine neue neben-arbeitsstelle gefunden. es zog mich mal wieder in die gastronomie. was für ein erlebnis. wein & sekt flaschenweise am abend, mit einem tollen team & in einem tollen restaurant im schönsten teil der stadt. auch diese zeit fehlt etwas bzw. denk ich gern zurück.

mit der liebe fing es nun nach vielen eingsteckten und weit weggepackten rückschlägen auch wieder an zu laufen. ein mensch der so anders war als ich, mich aber duch charme, humor und hartnäckigkeit zu sich ziehen konnte. tolle zeit. das leben war weniger ausschweifig (was in meinem fall mal ganz gut tut), bodenständiger, gesät mit echten gefühlen. dinge, die ich, als die ruhelose maddl nie kennengelernt habe, sehr genießen konnte. das leben hat wieder einen rhythmus (und nicht jenen der letzten technoparty). ich fühlte mich wohl und geborgen. zuhause. ein mensch mit dem man sich noch in eine richtung bewegen kann. nicht ein mensch, dem man nur widerspricht, für den partnerschaft nur mal so ein saisonaler trend ist. nein, eventuell mehr. zukünftig: liebe?


mit dem glück kam schnell der bruch mit der vergangenheit. 7 jahre innigste freundschaft/beziehung/gefühlsdrama ging zu bruch - einfach so. ich konnte mir in diesem moment des telefonats jeden tag dieser sieben jahre, wobei ich mich an jeden so detailiert entsinne, in den händen entrinnen sehen. eine beziehung für die ich meine hand habe ins feuer gelegt, ist weg. der schlimmsten tag in 2o1o. warum? ich liebte diesen menschen. freundschaftlich. aber ich habe losgelassen, weil ich neues glück gefunden habe. ich habe es bewusst getan. jeder muss sein leben weiter führen. ich habe mich für mein aktuelles entscheiden. es ist gut so. man bekommt abstand, klarheit. ob sieben jahre oder nicht. es war besser & es war hoffentlich gut überlegt.

das jahresende sollte sich als weniger harmonisch darstellen. aber dazu nur wenig. die feiertage waren toll. ich genoss die feiertage in familie (also ich +2) mit wein, essen gehen, oper. ein grandios gelungenes anti-weihnachten ohne diese große fresserei & den ganzen großen familienmist. ich danke euch jahr für jahr dafür meine herzen (kuss). und vorallem dieses mal mit baum (!). auch dafür ein pauschales danke. er war schön. wirklich. der rest ist nicht erwähnenswert... silvetser war dieses jahr ruhig und in berlin. was ein widerspruch, oder? aber es war echt schön. am weißensee. ich werde wieder dahin gehen zu silvester. es ist so schön unspektakulär, familiär, feierlich. dennoch wunderschön...



gutes jahr. gute besserung.

2 o 1 1 ...






4.1.11 00:29


zuhaus.

the home.

 

 

 

***

ein eher unerwähnenswertes wochenende liegt nach ein paar arbeitsstunden hinter mir. zeit für mich & die katzen. begleitet von musik, film und abendlichem wein.

es fehlt die zeit zu fotografieren, zu lesen, zu allem, was mein herz sonst glücklich machte. im kopf sitzt vieles & doch gar nichts. arbeit als primäre lebensbeschäftigung. das genießen als sekundäre. soziale interaktion muss anhand des terminkalenders exakt eingeplant werden. irgendwo dazwischen geschoben werden, um dann doch wieder verschoben zu werden. organisation ist alles. und dies bedarf viel disziplin.

 

***

der neue lebensweg war eine der besten entscheidungen, seit der, nach berlin zu gehen. arbeitsumfeld und aufgaben sind großartig. ich werd mal wieder gefordert. lang ist nichts in der hinsicht passiert. viel zeit verschwendet, für das nachdenken, wie ich aus diesem teufelskreis rauskomme. aber nichtsdestotrotz habe ich es mal wieder geschafft. ich bin kein mensch des stillstandes, wie sich wieder einmal mehr heraus gestellt hat & das ist auch gut so. nun wird das nächste ziel in angriff genommen. bzw. kommt es ja sowieso auf mich zu. endlich ist das ende der sich dahinziehenden ausbildung in sicht. nun muss es nur erfolgreich absolviert werden, dann ist alles gut. vorerst. wie gesagt stillstand ist ja nichts für mich. weiter. immer weiter muss es gehen. in der hoffnung, irgendwann den in den hintergrund gerückten interessen wieder mehr aufmerksamkeit zu schenken.

 

***

also. alles in allem, alles gut. der linke platz an meiner seite ist zwar nach wie vor noch frei. aber auch das wird sich im laufe der zeit hoffentlich ändern.

man darf ja wohl noch träumen dürfen?

 

 

danke.

 

 

8.8.10 18:18


bis zum schluss.

du sagtest was von liebe. was von gefühlen. wecktest alte erinnerungen. damals als alles schön und neu war. wir uns hatten und nichts wichtiger war. warum machen wir diese erinnerungen kaputt? wo stehen wir nun? irgendwo zwischen ende und neuanfang. aber am ende steht dann doch der abgrund & wir bereuen es diese grenze überschritten zu haben. denn am ende liegen wir beide am boden. reglos. um von ganz unten wieder anzufangen. dieses mal getrennt. & doch wieder allein. denn ein gemeinsam macht uns kaputt.

ich bin nun dieses reglose etwas, am grund dieser schlucht. du hast mich an die grenze gebracht & ich habe sie überschritten, bin gefallen. nun werde ich mal wieder damit leben müssen. wieder einmal neu aufrappeln, hochkommen, motivieren, nach vorn schauen. jedes mal bricht ein stück weg. am ende bleibt kaltes nichts. und ich mach niemals vorwürfe. genau das scheint der fehler zu sein. der innere kern ist noch ganz weich. aber jedesmal wird der kern kleiner, härter.

 

wieder einmal zeig ich einfach stärke. anderes bringt ja doch nichts. es war einmal vergangenheit und zurück. die schlucht war mal wieder tief genug. lass mich jetzt einfach in ruhe empor klettern. allein.

 

kämpfernatur, schätzeken!

 

 

 

31.5.10 17:51


zwischendurch

ich entschuldige mich im voraus bei allen lesern für etwaige fehler.

hab selbst schon viele fehler und formulierungsblödsinn gelesen. aber es ist eben von der seele geschrieben. und deshalb möchte ich es nicht korrigieren.

 

liebe! mutti und andreas!

 

 

6.5.10 01:39


wann hört es auf. wann fängt es an.

tag für tag.

die tage beginnen mit stress. rennen zur u-bahn. in dieser hektischen stadt. die hektik, die ich nicht mehr wahrnehme, weil es angenehm ist. es geht weiter mit mindestens 8-10std arbeit oder schule. der feierabend wird eingeläutet und es heißt nach hause hetzen. schnell die wichtigen dinge erledigen....einkaufen, zur post, buchaltung, rechnungen zahlen, aufräumen... weiter... man will ja was von dem abend haben. wieder durch die stadt hetzen. angekommen bei freunden bzw. bekannten. wein oder bierchen trinken. sich einredend, das es die entspannung des tages bringt. verfehlt. denn 2 oder 3 stunden später wieder zur bahn hetzen. nach hause. schlafen. eventuell noch auf den nächsten tag vorbereiten.

 

so geht es tageintagaus. schön ist es ja auch. aber nie entspannend.

 

alternativ dazu, das entspannungsprogramm:
den feierabend einläuten siehe oben. dann einkaufen. überlegen was man essen will. heut mal kein chinamann. nein. kochen ist angesagt. auch allein. das gönn ich mir. also...zu hause kochen. rechner. emails, facebook, myspace checken. sehen was am wochenende geht. auch schon montag. arbeiten? party? chilln? aber chillig geht ja auch nicht. muss ja zumindest am wochenende was los sein... mails gecheckt. weinchen. telefonieren - endlich mal mit freunden aus der heimat, die man eh regelmäßig vernachlässigt. 24uhr. kurz filmchen auf zdf.de. krimi zum einschlafen. bett. 

 

wochenende:
da man ja "nichts" erlebt hat in der woche, endlich mal richtig feiern. oder fotos machen. geld muss ja auch verdient werden. also früh vor fünf nicht zu hause. das freitag, samstag. der tag vorbei. also ab 15uhr wohnung putzen. chilln. abends wieder los. wochenende vorbei...

 

ihr seht, ich frag mich wo ist die zeit? jene in der man wirklich entspannt? die, in der man sich mal wieder in gesprächen verliert, sich geborgen fühlt. weg ist sie. wann nimmt man sie sich? man will ja nichts verpassen. ist alles ein reines ablenkungsprogramm. unser ganzes leben ist es doch so. bis wir jemanden gefunden haben, der einem eben jene vermisste geborgenheit geben kann. ist es das? ich glaube schon. denn liebe & geminsame ziele, verscheuchen diesen ganzen stupiden drang nach aufmerksamkeit im internet, diesen ganzen gruppenzwang auf parties zu gehen und sich immer gut darstellen zu wollen. es ist nicht mehr wichtig, wie man irgendwo, bei irgendwem da steht. man ist eben nicht mehr alleine. jeder drang, nach außen hin immer präsent sein zu wollen, fällt von einem. der ballast fällt von einem ab. ich glaube man nennt es deshalb "sich fallen lassen". weil andere dinge wichtiger erscheinen. aufrichtige zwischenmenschliche dinge eben.

 

dinge, wie rechnungen zahlen, kühlschrank füllen, konto ausgleichen werden nicht verschwinden. aber es wird gemeinsam in gewissen momenten mal nicht darüber nachgedacht. es wird ja auch nicht aufgehoben. aber dennoch werden "zu zweit" die dinge anders angegangen. alltägliche aufgaben werden einfacher gemeistert. es wird sich einfach in vielen momenten auf das einfachste besonnen. nämlich geborgenheit, sicherheit, liebe... und aus eben diesen momenten schöpft man motivation & kraft dinge des folgenden tages einfacher zu meistern.

 

aber das kann man eben nicht erzwingen, und das will ich auch überhaupt nicht. dennoch sieht man, das ein leben ohne partner, ohne eben jene genannte geborgenheit stressig ist. da es eben ein gewisses ablenkungsprogramm ist. und wer wünscht sich das denn nicht. alle, die es nich nicht gefunden haben, dind auf der suche nach einer zweisamkeit. und wir treffen uns. irgendwo zwischen arbeit und party. aber so läuft es. und was will man machen. gefangen im strudel, ringend nach aufmerksamkeit, die man durch einen fehlenden partner nicht erhält, und suchend.

 

niemand ist richtig angekommen. und genau deshlab befinden wir uns alle im selben strudel. bis wir "alt genug" sind und das finden was wir suchen. sehnsüchte die erwidert werden. 

 

aber dennoch bin ich und auch viele andere nicht melancholisch. auch solche zeiten können spaß machen. andere erfahrungfen bringen. & das beste ist, in dieser zeit, in diesem "alleine sein" kann man am besten zu sich selbst finden, wenn man es zulässt. man muss nur mal diesem üblichen ablenkungsprogramm fernbleiben und den abend mit sich selbst verbringen. niemals hat man soviel zeit sich selbst zu studieren wie in jener single-zeit (ich wollte das wort eigentlich vermeiden, leider fehlt das passende synonym). also selbstbesinnung. denn nur wenn wir wissen wir wir selbst ticken, können wir unsere ansprüche und vorstellungen formulieren. und genau das kann - auch wenn es dann anfangs schwerer ist - helfen den/die richtige/n zu finden. und nicht nur das...wir lernen es wir wir unser leben glücklich/erfüllt führen können.

 

es ist alles schwer. irgendwie. für jeden auf eine eigene weise. aber mit allen aufgaben wachsen wir. wirklich. jeden mist den wir durch machen, stärkt uns. also kämpfernatur, schätzelein!

 

und ich bin es und bleib es! auch wenn es manchmal schwer fällt.

 

die sehsucht nach dem "nicht gegebenen" wird immer da sein. ob single/in einer beziehung, krank/gesund, leistungsstark/leistungsschwach, student/arbeitend, geld/wenig geld...

 

egal. hauptsache, man macht das, was möglich ist, um seinem ziel ein stück näher zu kommen. auch wenn man genau diese vorstellung niemals erreichen wird.

 

 

 

 

6.5.10 01:20


"immer höflich und offen, doch im inneren verschlossen"

wie soll ich anfangen? immer wieder das selbe. es fängt an mit einem guten lied, welches mich auf die idee bringt wieder zu schreiben. und wie immer schreib ich nur wenn ich an dem punkt angelangt bin, an welchem ich wirklich, ich bin. diese momente, in denen ich in mich rein horche. wie eben jetzt.

die derzeitige phase in meinem leben is hektisch. voller unerwarterter umbrüche. voller neuer freunde. leute die mich irgendwie auch an meine wurzeln erinnern, an meine heimat. ja, es sind leute aus meiner heimat, die mich an alles erinnern, auch wenn sie damals nie anwesend waren. tja, da lernt man sich eben in berlin kennen.

 

aber genau das bringt mich völlig aus meinem konzept. abgefunden hatte ich mich längst mit meinem status, den ich hier hatte. die einzelgängrin, die sich allein durchboxt. paar bekant hier und dort - aber sonst viel zeit mit mir allein. das ist grad weg. es komt grad die maddl durch, die denkt sie hat etwas verpasst. ja, totaler schwachsinn. vielleicht war ich damals zu voreilig. unbewusst. aber eventuell fehlt mir wirklich eine gewisse zeit in meinem leben, was andere junge menschen haben und ich versuche aufzuholen. einen festen freundeskreis. wann hatte ich das das letzte mal? in der grundschule und dann nochmal kurz vor gymnasiumswechsel. aber alles in meinem leben hat sich immer in schnellem tempo verändert. umgebungswechsel hoch 10. ist ja auch toll. viel gelernt habe ich dadurch. aber vielleicht fehlt ein wenig unbeschwerte zeit ja doch.

 

jetzt geht es grade um (schon muss man dazu sagen) arbeitgeberwechsel. ich mein ich bekomms nicht mal mehr hin ganz normal meine ausbildung zu beenden, so schnell drängt es mich zu veränderung. es ist eine stärke. nach außen auf jeden fall. aber im inneren frag ich mich manchmal ob ich zu schnell vom einen in das andere flüchten möchte. aber so ist es anscheinend. angeboren & antrainiert, durch jahrelange harte erfahrungen mit leistungsdruck.

ich geb mein bestes, beruflich und leistungsmäßig und darüberhinaus versuche ich dabei das liebenswürdigste, sozial intellligenste und harmoniebedürftigste mädchen zu sein, was ich sein kann. ich schlag mich nicht ganz so schlecht. nur wo bleib ich auf diesem weg?

 

& ich könnte jeden absatz um das 10fache ausführen. mindstens. aber die uhrzeit und der weinpegel sagen mir ich sollte mich ins bett begeben und doch besser schlafen.

 

nachti.

und liebsten gruß an die tollste in chemnitz & die elterliche partei.

14.4.10 00:39


emotions & other difficulties.

das neue album von alicia hat mich nun endlich in die richtige stimmung gebracht um nach langer zeit mal wieder einen blog zu verfassen.

das leben in berlin stellt sich nach wie vor nicht als ein einfaches dar. dennoch: viel ist passiert. hier & in der alten heimat.

bekannte kamen und gingen mal wieder. schnelllebig ist die zeit geworden. oberflächlichkeit steht mehr und mehr auf der tagesordnung. und ich frage mich derzeit, wer geblieben ist. und immer noch sind es einzig und allein die menschen die mich schon seit den letzten jahren begleiten.

ich frage mich ob die einzigartigkeit eines jeden menschen, mit all seiner vergangenheit & seinen charakterzügen nicht mehr gesehen wird. man beschäftig sich nicht tiefgründiger miteinander. ich finde dies ziemlich bedauerlich, da es doch die ganzen zwischenmenschlichen kleinigkeiten sind die uns in unserer ganzen persönlichkeit, lernen & wachsen lassen. mir kommt das miteinander immer respektloser vor, trotz dass wir doch alle älter und erwachsener werden (sollten).

wo sind all die schönen gespräche und weinabende geblieben, an denen man sein gegenüber kennengelernt hat? ist ein leben abseits von feiern, party und smalltalk denn nicht mehr ohne weiteres möglich. kommt die zeit denn erst wieder wenn wir "gesetzter" und älter sind, uns wieder nach geborgenheit und liebe sehnen? ich weiß es nicht. und bis ich es herausgefunden habe, werde ich wohl in dem emotionslosen vakuum von arbeit, party & smalltalks leben müssen.

 

die suche geht weiter. bis dahin allen einsamen herzen viel erfolg.

 


21.2.10 18:00


far away.

der winter kommt. man merkt es. nicht ausschließlich am wetter macht sich das bemerkbar. nein viel mehr ist es die stimmung der menschen, die atmosphäre in den städten. ich mag ja winter. aber nicht diese trisstesse vor dem ersten schnee. all das überträgt sich sehr auf meine momentane stimmung. obwohl - stimmung kann man nicht wirklich so sagen. nennen wir es eher motivation, innerer antrieb etc... . irgendwas fehlt gerade. ich kann es nicht genau definieren was es ist.

die tage vergehen so furchtbar schnell. es rauscht vorbei ohne dass man kleine momente genießt. die zeit rennt. mein 2tes weihnachten und silvester in berlin steht vor der tür. eigenartig der gedanke. richtig genießen konnte ich diese großartige stadt immer noch nicht. komisch auch hier erliegt man einfach dem alltag. ich hoffe das ändert sich jetzt mal. zumindest ist mit der neuen wohnung ein guter erster schritt getan.

das schlimmste ist wirklich derzeit der fehlende antrieb. ich weiß nicht ob ich diesen immer von einer anderen person benötige. aber selbst zu motivieren, die ganzen vielen tollen dinge zu tun die einem offen stehen, ist schwer. der alltagsdruck ist doch hoch irgendwie. nicht so das man darin erstickt. aber für mehr als die normalen, augenscheinlich "wichtigen" dinge zu tun reicht es derzeit nicht. arbeit, einkaufen, mal mit freunden treffen, partyfotos, katzen versorgen, wohnung putzen, rechnungen zahlen. punkt. 

ich schein zu viel zu erwarten...aber eigentlich erhoff ich mir mehr von allem. ich weiß ja das man erst einmal arbeit reinstecken muss...aber in welche arbeit soll ich energie stecken!? in die tolle ausbildung, für die ich mich derzeit nicht mehr motivieren kann oder sollte ich alles auf meine fotos legen. daran arbeiten. ich weiß es nicht. ich weiß wo ich eigentlichmal hin möchte... aber inwiefern sich das realisieren lässt steht in den sternen.

 

wie immer:

die zeit wird es mit sich bringen.

30.11.09 02:50


todays evening.

ich versinke grad in eine durchaus angenehme stimmung. die musik in den ohren, trink ich mein 2tes gläschen und erfreu mich am heutigen tag. entspannt - obwohl eher unproduktiv - verbrachte ich die zeit ab um elf mit frühstück, wohnung & internet. das geplante projekt der eigenen website stellt sich schwieriger heraus als gedacht. leider. ich muss freundschaftliche hilfe zu rate ziehen, schätze ich. aber es muss klappen. so unbedingt. es wäre ein nächster schritt. dann kommen visitenkarten. dann ... ach dann geht erst weiter nach der ausbildung... ABER dann umso besser.

 

ersteinmal steht dd auf dem plan. in der freudigen erwartung dass die jungs von isenseven die fotos wieder gut finden & sie mich wieder mal booken. dann mal zum "entspannen" cube club dazwischen geschoben und zu feinstem dnb tanzen, natürlich nicht ohne fotos. spannend wird es wenn es um das zukünftige thema partysan geht. die hoffnung ist groß. bis jetzt ist der 5.12. der große tag. ich wünsche mir erfolg und mehr nachfrage.

soziale kontaktbeschaffung: läuft. schleppend. aber gut für meine verhältnisse. dafür kontaktabnahme bei bisherig guten freunden. naja jetzt merken auch die anderen dass es eben normal ist dass man nicht jeden tag anrufen kann wenn man im eigenen leben steht. ich war euch eben voraus. ha! aber studieren ist natürlich auch erstmal stressig (: ...  die ganzen neuen leute die man ja kennenlernt. is klar.

also unterstützung oder intersse von freunden an meiner person ist begrenzt. aber dafür hab ich die familiäre geborgenheit. danke euch.

die zukunft lässt so sehr hoffen. dennoch: auch die gegenwart ist nich übel. es fügt sich alles. und ich bin über jeden schritt froh den ich gegangen bin. so froh wie nie.

kuss an s & a

***

und nun: auf zur feterei. lokation des zukünftigen arbeitgebes checken.

 

 

24.10.09 21:37


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