»kaffeekränzchen.«





»kaffeekränzchen.«

fotografie. hier & jetzt. liebe. zukunft.


die beste methode, das leben angenehm zu
verbringen ist, guten kaffee zu trinken.
und wenn man keinen haben kann, so soll man
versuchen, so heiter und gelassen zu
sein, als hätte man guten kaffee getrunken.
(jonathan swift)




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remember.

irgendwie bin ich schon wieder so sentimental gestimmt. gestöbert in alten fotos. die erinnerung an die letzten jahre sind so heftig und wenn ich zulasse das sie wieder hochkommen haut es mich fast um.


gestern abend hatte ich viel zeit zum nachdenke. da ist mir erst einmal bewusst geworden, was ich in den letzten jahren alles erlebt habe.


modena. genua. rom. toulon. karlshagen(!)

katie melua. james blunt. söhne mannheims.

es ist echt heftig. vorallem wenn ich nachdenke wie das letzte jahr so ablief. viele beneiden mich, dass ich nun in berlin bin. aber was brachte mir das jahr? arbeit & viel stress im kopf. aber schönes? jenes wofür ich alles hinter mir gelassen habe ist zerbrochen. alle erwartungen sind geplatzt. es ist manchmal schwierig damit klar zu kommen, da ich immer dachte ICH steh auf der gewinnerseite. hab alles hinter mir gelassen & das gemacht, bei dem ich dachte es macht mich glücklich. aber wo steh ich nun? irgendwo zwischen vergangenheit & zukunft. ein jetzt gibt es im kopf anscheinend gerade nicht.

der einzige mensch der mich unterstützt und verstanden hat ist weg. meine eigene schuld, klar, aber trotzdem tut es scheiß weh.


ich merke alles was ich derzeit tue ist größtenteils ablenkung. ich weiß nicht ob es das ist, was mich glücklich mach - langfristig gesehen. vielleicht werd ich wieder einmal zu spät erkennen, das es der falsche weg ist. & somit wieder einen menschen enttäuschen. vielleicht. vielleicht aber auch nicht.


aus den letzten wochen habe ich viele andere dinge gesehen. ein leben was mir immer fern lag. wovor ich mich verschlossen habe. ob es mir jetzt gefällt ist fraglich. viele aspekt ja. wenige, aber dafür ausschlaggebende NEIN. aber zumindest hat es mir gezeigt, dass ich stolz darauf sein kann, welche menschen ich kennengelernt haben. ein freundeskreis, wo respekt, hilfsbereitschaft und ehrlich freundschaft selbstverständlich sind. nicht diese scheinfreundschaften, wo man sich trifft, viel redet aber doch eigentlich gar nix sagt. mir fehlt der alte umgang. sehr sogar. besonders der mit dem einen menschen, der mir als freund soviel geben könnte, wenn es gehen würde.

 

remember the time.

 

9.5.09 21:03
 


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