»kaffeekränzchen.«





»kaffeekränzchen.«

fotografie. hier & jetzt. liebe. zukunft.


die beste methode, das leben angenehm zu
verbringen ist, guten kaffee zu trinken.
und wenn man keinen haben kann, so soll man
versuchen, so heiter und gelassen zu
sein, als hätte man guten kaffee getrunken.
(jonathan swift)




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"immer höflich und offen, doch im inneren verschlossen"

wie soll ich anfangen? immer wieder das selbe. es fängt an mit einem guten lied, welches mich auf die idee bringt wieder zu schreiben. und wie immer schreib ich nur wenn ich an dem punkt angelangt bin, an welchem ich wirklich, ich bin. diese momente, in denen ich in mich rein horche. wie eben jetzt.

die derzeitige phase in meinem leben is hektisch. voller unerwarterter umbrüche. voller neuer freunde. leute die mich irgendwie auch an meine wurzeln erinnern, an meine heimat. ja, es sind leute aus meiner heimat, die mich an alles erinnern, auch wenn sie damals nie anwesend waren. tja, da lernt man sich eben in berlin kennen.

 

aber genau das bringt mich völlig aus meinem konzept. abgefunden hatte ich mich längst mit meinem status, den ich hier hatte. die einzelgängrin, die sich allein durchboxt. paar bekant hier und dort - aber sonst viel zeit mit mir allein. das ist grad weg. es komt grad die maddl durch, die denkt sie hat etwas verpasst. ja, totaler schwachsinn. vielleicht war ich damals zu voreilig. unbewusst. aber eventuell fehlt mir wirklich eine gewisse zeit in meinem leben, was andere junge menschen haben und ich versuche aufzuholen. einen festen freundeskreis. wann hatte ich das das letzte mal? in der grundschule und dann nochmal kurz vor gymnasiumswechsel. aber alles in meinem leben hat sich immer in schnellem tempo verändert. umgebungswechsel hoch 10. ist ja auch toll. viel gelernt habe ich dadurch. aber vielleicht fehlt ein wenig unbeschwerte zeit ja doch.

 

jetzt geht es grade um (schon muss man dazu sagen) arbeitgeberwechsel. ich mein ich bekomms nicht mal mehr hin ganz normal meine ausbildung zu beenden, so schnell drängt es mich zu veränderung. es ist eine stärke. nach außen auf jeden fall. aber im inneren frag ich mich manchmal ob ich zu schnell vom einen in das andere flüchten möchte. aber so ist es anscheinend. angeboren & antrainiert, durch jahrelange harte erfahrungen mit leistungsdruck.

ich geb mein bestes, beruflich und leistungsmäßig und darüberhinaus versuche ich dabei das liebenswürdigste, sozial intellligenste und harmoniebedürftigste mädchen zu sein, was ich sein kann. ich schlag mich nicht ganz so schlecht. nur wo bleib ich auf diesem weg?

 

& ich könnte jeden absatz um das 10fache ausführen. mindstens. aber die uhrzeit und der weinpegel sagen mir ich sollte mich ins bett begeben und doch besser schlafen.

 

nachti.

und liebsten gruß an die tollste in chemnitz & die elterliche partei.

14.4.10 00:39
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


dschulie / Website (18.4.10 21:28)
also erstmal finde ich deinen blog total genial und ebenso das, was du da verfasst hast! :3
verstehe ich voll und ganz.


kantinenkalle (19.4.10 01:18)
wahre freunde halte ich für ein gerücht.
mit ausbildung wechseln fängt es an und mit 24 hast du in 13 verschiedenen betrieben geschufftet :D

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